Wenn der Berliner Winter mal wieder endlos grau erscheint, hilft manchmal nur eins: Koffer packen und das Homeoffice ans Meer verlegen. Die Türkei stand als Reiseziel dafür lange Zeit überhaupt nicht auf meinem Radar. Die Vorstellung von riesigen Hotelanlagen passte nicht zu meinen bisherigen Gewohnheiten. Doch wir wagten das Experiment “Workation unter Palmen” und wurden bei unserer ersten echten Winterflucht mehr als positiv überrascht.
Der Berliner Winter glänzt selten mit angenehmen Temperaturen. Hinzu kamen die nervenaufreibenden Sanierungsarbeiten in unserem Wohnhaus, die sich nun schon seit fast einem Jahr hinziehen und uns den letzten Nerv raubten. Um Arbeit und Erholung miteinander zu verbinden, zog es uns schließlich doch in die Türkei. Das Angebot war schlicht unschlagbar: Fünf Sterne, All-Inclusive, ein Themenhotel direkt am Strand inklusive Wellnessbereich und nur 20 Minuten Flughafentransfer. Für zehn Tage inklusive Flug zahlten wir knapp 500 Euro pro Person. Das geht sicher noch günstiger, aber für einen spontanen Tapetenwechsel ohne große Recherche war das ein absoluter Volltreffer.

So eine Woche vor dem Abflugtermin haben wir uns mit den wichtigsten Hilfsmitteln für unsere Arbeit beschäftigt:
- WLAN im Hotel – kein Problem!
- Telefon…uups, die Türkei war natürlich nicht in unserem Handytarif integriert.
Gut, dass es türkische Telefonshops in Berlin recht häufig zu finden gibt. Hier haben wir uns eine Prepaidkarte von TURK CELL EUROPE gekauft. Ab in ein altes Handy und einmal registiert, in der Hotline bei wirklich sehr netten Mitarbeitern noch 2 Nachfragen geklärt und schon war die günstigere Telefonmöglichkeit gegeben.
Vor Ort haben wir die Karte nur sehr wenig benötigt. Das WLAN des Hotels war wirklich so gut, dass wichtige Telefonate auch mit Voice over IP funktionierten oder auch Anrufe per WhatsApp ihren Zweck erfüllten. - Alle wichtigen Bankverbindungen, Nummern…in dem 1Password Programm gespeichert und Verschlüsselungsprogramme installiert. Damit war der Laptop “urlaubsbereit”.
- Achja, der Fotoapparat! Als Reiseblogger ja unverzichtbar und zusätzlich möchte man der in der Kälte ausgeharrten Familie doch gerne Bilder zeigen. Also auch hier Speicherkarten einstecken nicht vergessen!!!!
So, nun konnte die Reise beginnen. Alles andere konnte man vor Ort erledigen!
Veröffentlicht: 26. Februar 2016
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